|
Werden Sie Fan und folgen Sie uns...
  
|
Fluggesellschaften müssen Passagieren gegenüber für Gepäckschäden nur bis zur Obergrenze von 1134 Euro haften. Diese Summe decke den Gesamtschaden ab, urteilte der EuGH (AZ. C-63/09). Damit ist der EuGH einem Rechtsgutachten gefolgt, das Anfang des Jahres veröffentlicht wurde. Nach Unionsrecht gelte für die Haftung eines Luftfahrtunternehmens gegenüber Fluggästen das Übereinkommen von Montreal. Der darin enthaltene Höchstschadensbetrag umfasse sowohl materielle als auch immaterielle Schäden, entschied der EuGH. Dadurch solle eine einfache unkomplizierte Entschädigung der Reisenden ermöglicht werden. [...]
Für alle Fluggesellschaften aus dem Sudan und den Philippinen gilt ab sofort ein Flugverbot in der EU. Die EU-Kommission setzte die Airlines gestern auf eine schwarze Liste von Unternehmen, die wegen Sicherheitsmängeln keine Flüge mehr in der EU anbieten dürfen. Gleichzeitig schränkte die Behörde den Betrieb der Fluggesellschaft Iran Air ein. Insgesamt dürfen 278 Unternehmen aus 17 Ländern nicht mehr in der EU starten und landen. Die angolanische TAAG, die seit 2007 nicht mehr landen durfte, kann nun wieder unter strengen Auflagen und mit bestimmten Flugzeugen nach Europa fliegen. Die nordkoreanische Air Koryo kann den Betrieb wieder mit zwei Flugzeugen starten. [...]
Die Fluggesellschaft Air Berlin hat im März ein deutliches Passagierplus verbucht. Die Zahl der Fluggäste legte um 4,8 Prozent auf 2,4 Millionen zu, wie die zweitgrößte deutsche Fluglinie gestern mitteilte. Profitiert hatte Air Berlin neben dem wieder anziehenden Geschäftsreiseverkehr von der Integration der Städtereiseverbindungen der TUIfly. Durch die Einbeziehung der per Ende Oktober übernommenen 15 TUIfly-Maschinen in das Air-Berlin-Netz gebe es nun neue Umsteigeverbindungen, die Passagiere anlockten. [...]
Der Billigflieger Ryanair muss eine Millionenstrafe zahlen, weil er im Vulkanasche-Chaos gestrandeten Passagieren nicht genug geholfen hat. Das italienische Amt für Flugsicherheit (ENAC) verdonnerte Ryanair zu einer Geldstrafe von 3 Millionen Euro, wie die römische Tageszeitung “La Repubblica” am Sonntag berichtete. Die Billigfluglinie sei Mitte April auf dem römischen Flughafen Ciampino in mindestens 178 Fällen ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen. So seien die wegen der Luftraumsperre gestrandeten Passagiere – darunter Familien mit Kleinkindern und alte Menschen – nur unzureichend mit Lebensmitteln, Getränken, Übernachtungsmöglichkeiten oder Ersatzflügen versorgt worden. [...]
In ihrem Kampf um sichere Arbeitsplätze bei der Lufthansa wollen Piloten und Kabinenpersonal gemeinsam Front gegen das Management machen. Auf einer Veranstaltung am Dienstag in Frankfurt erhoben die beiden Spartengewerkschaften Vereinigung Cockpit (VC) und Unabhängige Flugbegleiter (UFO) schwere Vorwürfe gegen die Führung des größten Luftfahrtkonzerns in Europa. Am Tag zuvor hatten die Piloten wegen ergebnisloser Verhandlungen einen erneuten Streik für die Zeit nach Ostern angekündigt. Auch beim Kabinenpersonal verlaufen die Tarifverhandlungen bislang sehr kontrovers. [...]
Nach 20 Jahren Unterbrechung fliegt die Deutsche Lufthansa wieder in den Irak. Vom 25. April an gebe es wöchentlich vier Direktflüge von Frankfurt in die nordirakische Stadt Erbil, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Nachfrage sei in Folge der wirtschaftlichen Erholung des Landes wieder gestiegen. Eine Verbindung in die Hauptstadt Bagdad werde im Sommer wieder aufgenommen und derzeit vorbereitet. Die von der Lufthansa übernommene Austrian Airlines fliegt bereits seit 2006 von Wien nach Erbil. Von Frankfurt aus fliegt zudem Iraqi Airways ab dem 28. März einmal pro Woche nach Bagdad und einmal nach Erbil. [...]
|
|