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Piloten und Kabinenpersonal gemeinsam gegen Lufthansa-Führung

In ihrem Kampf um sichere Arbeitsplätze bei der Lufthansa wollen Piloten und Kabinenpersonal gemeinsam Front gegen das Management machen. Auf einer Veranstaltung am Dienstag in Frankfurt erhoben die beiden Spartengewerkschaften Vereinigung Cockpit (VC) und Unabhängige Flugbegleiter (UFO) schwere Vorwürfe gegen die Führung des größten Luftfahrtkonzerns in Europa. Am Tag zuvor hatten die Piloten wegen ergebnisloser Verhandlungen einen erneuten Streik für die Zeit nach Ostern angekündigt. Auch beim Kabinenpersonal verlaufen die Tarifverhandlungen bislang sehr kontrovers.

“Es gab in den vergangenen Jahren eine schleichende Entfremdung des Top-Managements von den Mitarbeitern, der nun zu einem offenen Bruch geführt hat”, sagte die VC-Tarifexpertin Ilona Ritter. Mit einem künstlich angefachten internen Wettbewerb sei das früher starke “Wir-Gefühl” systematisch zerstört worden. “Man kann ein Unternehmen nicht gegen 20.000 Beschäftigte führen”, sagte der Sprecher der VC- Tarifkommission, Thomas von Sturm. Er hielt dem Unternehmen auch strategische Fehler etwa bei der zersplitterten Aufstellung seiner Regionalflieger vor.

KEINE BLANKO-SCHECKS

Ritter betonte erneut, dass die Piloten nicht in das unternehmerische Handeln der Lufthansa eingreifen wollten. Wenn das Unternehmen allerdings Sparbeiträge der Piloten verlange, müsse es schlüssige Konzepte vorlegen und bestehende Vereinbarungen einhalten. Von den Piloten gebe es jedenfalls keine “Blanko-Schecks” mehr. Die Verhandlungen nach dem ersten Streik im Februar seien vernünftig und konstruktiv verlaufen, doch dann habe es immer wieder Ablehnung aus dem Top-Management gegeben.

Ein zentraler Streitpunkt ist eine Bestimmung des Konzerntarifvertrags, der für rund die Hälfte der 8900 Piloten des Gesamtkonzerns gilt. Danach dürfen unter der Marke Lufthansa Jets mit mehr als 70 Plätzen ausschließlich von Piloten geflogen werden, die nach dem Konzerntarifvertrag bezahlt werden. VC hat nach eigenen Angaben eine Aufstockung auf 95 Plätze und Ausnahmen bei zusätzlichem Passagieraufkommen angeboten, ohne dass dies zu einer Einigung geführt hätte. Gegenüber den zugekauften Fluggesellschaften wie BMI oder AUA verlangt die VC klare Abgrenzungsbestimmungen, wer welche Verbindungen fliegen darf.

UNIFORM VERBINDET

Lufthansa verlange bei den Verhandlungen für die rund 16.000 Stewards und Stewardessen pauschale Abschläge, ohne schlüssige Konzepte vorzulegen, berichteten UFO-Vertreter. Dabei sei mit Einstiegsgehältern von unter 1400 Euro im Monat die Grenze längst erreicht. Zurückgenommen habe das Unternehmen seine Pläne, auf der Langstrecke das Kabinenpersonal um eine Kraft zu verkleinern. Die nicht eingetretenen Ersparnisse sollten nun zusätzlich bei den Tarifverhandlungen herauskommen, die am Mittwoch weitergehen.

Die Gewerkschaften planen für den 12. April unter dem Motto “Es sind nicht die Streifen, die uns trennen, es ist die Uniform, die uns verbindet” eine gemeinsame Personalversammlung mit anschließender Demonstration an der Frankfurter Lufthansa-Basis. Bei der Hauptversammlung am 29. April in Berlin sollen die Probleme den anderen Aktionären vorgetragen werden. Gemeinsame Arbeitskämpfe seien bislang nicht geplant, aber theoretisch möglich, hieß es.

Quelle: Financial Times Deutschland

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