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AUA wird zum Billigflieger

AUA wird zum Billigflieger

Die Lufthansa stellt ihre schwer angeschlagene Tochter neu auf: Mit einer Billigstrategie will sie die Zahl der Passagiere drastisch erhöhen. Flugtickets sollen dann ab 29 Euro zu haben sein.

Die Lufthansa stellt die schwer angeschlagene österreichische Fluglinie Austrian Airlines (AUA) als Billigflieger auf. Die neue Strategie soll die Zahl der Passagiere jährlich um eine Million erhöhen, kündigten die AUA-Vorstände Peter Malanik und Andreas Bierwirth am Wochenende an. Im Vorjahr hatte Österreichs größte Fluglinie mit 9,9 Millionen Passagieren 325,9 Mio. Euro Verlust eingeflogen.

Bierwirth räumte “große strategische Fehler” ein: “Wir haben uns nur auf die voll zahlenden Geschäftsreisenden konzentriert und sind mit dieser Gruppe mit geschrumpft.” Mit dem neuen Konzept soll der “schleichende Untergang” des Unternehmens abgewendet werden. Ab dem Sommerflugplan werden die Ticketpreise auf wichtigen Strecken zwischen Österreich und Deutschland von 99 auf 59 Euro gesenkt. Bierwirth kann sich vorstellen, bei Bedarf den Preis auf bis zu 29 Euro zu reduzieren.

In den vergangenen Jahren hatte AUA am Heimatflughafen Wien massiv Marktanteile verloren. Mit dem Einsatz kleiner Flugzeuge auf den verkehrsstärksten Märkten habe man “zusätzlich Öl ins Feuer” gegossen. “Das hat uns noch mehr Billigflieger nach Wien gebracht”, so Bierwirth. AUAs Hauptrivalen sind die vom ehemaligen Rennfahrer Niki Lauda betriebene Fluglinie Niki und deren Partner Air Berlin.

Auch die AUA-Mutter Lufthansa hatte in den vergangenen Jahren Marktanteile an Billigflieger verloren. Die Kranich-Airline musste ebenfalls die Preise senken, um die Maschinen zu füllen. Bei ihrer Österreichtochter hat die Lufthansa das gesamte Vertriebsmanagement ausgetauscht. Zum Jahresende soll bei Austrian Airlines das Sparprogramm abgeschlossen sein. Bis dahin wird die Zahl der Mitarbeiter von 8600 auf 6000, jene der Flugzeuge von 94 auf 85 gefallen sein. Um die Kosten pro Sitzplatz zu senken, werden deutlich größere Flugzeuge eingesetzt. Die 50-Sitzer-Flotte soll komplett aus dem Betrieb genommen werden. Ziel von AUA ist es, im nächstes Jahr ein positives operatives Ergebnis (Ebit) zu erreichen. Für 2012 wird ein Nettogewinn angepeilt.

Die EU-Kommission hatte bei der Übernahme der österreichischen Fluglinie durch die Lufthansa im Vorjahr die Auflage erteilt, dass AUA erst wieder wachsen darf, wenn sie profitabel ist. Malanik sieht darin keinen Widerspruch zur neuen Strategie: “Wir haben eine Beschränkung beim Angebot der Kilometer bekommen. Unsere Flüge besser auslasten dürfen wir natürlich schon.”

Noch keine Einigung gibt es im Streit um die Landerechte in Russland. Die Moskauer Regierung kündigte an, das Luftverkehrsabkommen zwischen Österreich und Russland per Ende März zu kündigen. Sie will Austrian Airlines nach dem Kauf durch die Lufthansa nicht mehr als österreichische Fluglinie gelten lassen. Diese Woche sind deswegen zahlreiche Verhandlungen angesetzt.

Für Austrian Airlines sind die Flüge nach Russland von strategischer Bedeutung. Die Wiener Tochter spezialisiert sich im Lufthansa-Konzern auf Verbindungen nach Zentral- und Osteuropa. Sie unternimmt wöchentlich 58 Flüge von Wien in sechs russische Städte.

Dem Vernehmen nach übt vor allem die staatliche russische Airline Aeroflot großen Druck auf die Regierung in Moskau aus. Aeroflot weitet die Flugverbindungen nach Westeuropa aus und strebt einen höheren Marktanteil auf den Strecken zwischen Russland sowie Österreich und Deutschland an.

Quelle: Christian Höller, Financial Times Deutschland

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