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Schlechte Manieren an Bord: Deutsche Flugreisende meckern am meisten

Eine britische Umfrage nennt die schlimmsten Benimmfehler

Dass wir Deutschen gern über unsere Nachbarn meckern, zeigt sich nicht nur am Gartenzaun. Auch im Flugzeug mangelt es deutschen Passagieren offenbar an einer gewissen Gelassenheit, über die Eigenheiten der lieben Sitznachbarn hinwegzuschauen. Exakter ausgedrückt: Jedenfalls in einem britischen Flugzeug.

Ausgerechnet eine britische Studie will nun herausgefunden haben, dass teutonische Fluggäste am meisten zu meckern haben. Die Fluggesellschaft British Airways hatte 3000 europäische Reisende in einer Benimm-Studie befragt, wie viele und welche Verhaltensweisen sie bei anderen Passagieren an Bord besonders stören. Für die Umfrage wurden Passagieren aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und der Schweiz, die in den vergangenen zwölf Monaten beruflich oder privat mit British Airways geflogen sind, Fragen gestellt.

Britische Fluggäste wurden interessanterweise gar nicht erst befragt. So wird leider nie herauskommen, ob sie, die im Ruf stehen, auf gute Umgangsformen viel Wert zu legen, womöglich noch mehr zu meckern gehabt hätten als die Deutschen, von denen sich jeder Befragte im Durchschnitt stolze sechsmal pro Flug über schlechte Manieren ärgerte. Und die Umfrage beantwortet leider auch die Frage nicht, ob die Deutschen nicht gute Gründe hatten sich überdurchschnittlich oft zu beschweren, schließlich saßen sie in einem britischen Flugzeug, umringt von britischen Mitreisenden. Und die können – jeder Mallorca-Urlauber kann das bezeugen – gerade im Pulk durchaus nervtötend sein.

 

However: Eine Art Todsünde aus deutscher Sicht liegt vor, wenn der hintere Sitznachbar gegen den Vordersitz tritt. Bei 66 Prozent steht diese Rüpelei ganz oben auf der Fauxpas-Liste an Bord – keine Beschwerde wurde häufiger genannt.

Auf Platz zwei der Ärger-Skala rangieren Mitreisende, die sofort nach der Landung aufspringen, um möglichst als Erste das Flugzeug zu verlassen: Hierüber regen sich 65 Prozent der deutschen Passagiere auf. Die Gabe zur Selbstreflexion scheint dagegen nicht stark ausgeprägt zu sein, denn obwohl sie gerne selbst meckern, empfinden sechs von zehn Deutschen solche Sitznachbarn als besonders nervig, die sich während des Fluges ständig über Kleinigkeiten beschweren.

Beim Thema quengelnde Kinder an Bord ist die Toleranz ebenfalls schnell erschöpft: 54 Prozent der Deutschen geben an, dass es sie aufregt, wenn Eltern auf dem Flug ihre Kinder nicht unter Kontrolle haben, sondern herumtoben lassen (das sind natürlich in der Regel nicht die eigenen Kinder).

Auf Platz fünf der schlechten Manieren: das Schnarchen. Speziell bei deutschen Frauen sind schnarchende Mitreisende an Bord ausgesprochen unbeliebt. 54 Prozent sind davon genervt – aber nur 46 Prozent der Männer teilen diese Meinung, denn die haben andere Sorgen: Es nervt sie vielmehr, wenn der Sitznachbar versucht, ihnen eine Konversation aufzuzwingen, obwohl sie doch bloß ihre Ruhe haben wollen (44 Prozent), Frauen dagegen zeigen sich aufgeschlossener für ein Schwätzchen, hier stören sich nur 38 Prozent über plauschende Passagiere.

Aber wehe, wenn der Hintermann seine Beine zu weit nach vorn ausstreckt, ins Revier des Vordermannes! Das wird von 42 Prozent der Deutschen als äußerst flegelhaft gewertet. Wenn sich andere Passagiere stattdessen während des Fluges in der Kabine die Beine vertreten, ist das auch wieder nicht recht: Das ständige Herumrennen auf dem Gang nervt nämlich 41 Prozent der Teutonen.

Und worüber ärgern sich die Reisenden anderer Nationen? Der Fairness halber sei gesagt, dass sie sich über dieselben schlechten Angewohnheiten aufregen wie wir – aber maßvoller. Sie ärgern sich deutlich weniger über ihre Sitznachbarn – oder geben es nicht in Umfragen zu.

Die interessanten Unterschiede: Die Belgier missbilligen besonders – im Vergleich zu den anderen Reisenden – Eltern mit unerzogenen Kindern (71 Prozent). Bei den Franzosen sind gute Tischsitten auch an Bord elementar: Schmatzen und Schlürfen ist ihnen zuwider. Keine andere Nation ist so pikiert über laute Essgeräusche anderer Reisender (42 Prozent). Die Schweizer bleiben erwartungsgemäß neutral und zeigen das größte Unverständnis gegenüber meckernden Mitreisenden.

Die tolerantesten Reisenden unter den Befragten sind die Dänen: Der Großteil von ihnen bleibt entspannt, wenn andere Reisende sich laut unterhalten, auch Schnarchen und Schmatzen (16 Prozent Nervquote) machen ihnen wenig aus. Da kann man nur hoffen, demnächst nicht neben Dänen im Flugzeug zu sitzen, denn wenn die sich nicht über schmatzende und schnarchende Nachbarn aufregen, dürfte ihre Bereitschaft, selbst zu schmatzen und zu schnarchen, unerfreulich hoch sein.

Quelle: KIRA HANSER am 31.05.2009

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