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Fluginfos: Diebstahl am Check-In-Schalter

Taschendiebe an Flughäfen werden immer dreister. Eine Rheingolf-Magazin-Leserin wurde beim Einchecken am Düsseldorfer Flughafen am Check-In-Counter die Handtasche gestohlen. Einem Rheingolf-Magazin-Leser beim Einchecken am Flughafen Köln-Bonn die Notebook-Tasche. Sind Flughäfen der Tummelplatz organisierter Diebesbanden? Was unternehmen Betreiber und Polizei, um Passagiere und deren Eigentum zu schützen? Das Rheingolf Magazin hat nachgefragt.Auf ganz dreiste Art und WeiseUnglaublich hört sich der Vorfall an, den eine Rheingolf-Magazin-Leserin am Düsseldorfer Flughafen erleben musste. Beim Einchecken stellte sie ihre Handtasche auf das dafür vorgesehene Brett beim Check-In-Counter. Aus der Tasche holte sie eine Ausweismappe, um die Pässe für sich und ihren Begleiter dem Check-In-Mitarbeiter zu überreichen. Während der Bearbeitung wendete sich die Leserin kurz ihrem rechts von ihr stehenden Begleiter zu, der damit beschäftigt war, das Gepäck auf das Band zu verbringen. Nach ein paar gewechselten Sätzen, die für den Flug reservierten Platz betreffend, erhielt die Dame die Bordkarten und wollte diese, zusammen mit der Ausweismappe in ihre Handtasche stecken. Diese war jedoch verschwunden! Der Check-In-Mitarbeiter hatte die Wahrnehmung, dass während des Gesprächs der Passagiere untereinander, unmittelbar vor dem Schalter, eine weibliche Person, links von der Bestohlenen, während diese gerade mit ihrem Begleiter sprach, auf den Schalter zukam, so als ob sie den Mitarbeiter kurz etwas fragen wolle. Dazu kam es jedoch nicht, denn die Person drehte wieder ab. In dem Sekundenbruchteil, in dem diese Person neben der eincheckenden Person stand, hat sie dieser die Handtasche quasi vor dem Körper unbemerkt weggezogen! Der Begleiter der Dame hatte von dem Vorfall, ähnlich wie die Bestohlene, absolut nichts bemerkt. Als der Verlust noch am Schalter stehend bemerkt wurde war es für jedes Handeln zu spät. Den hinter dem Paar in üblichem Abstand stehenden weiteren Passagieren ist ebenfalls nichts aufgefallen. Die Frau, die auf den Schalter zugegangen war, also die Diebin, war längst in der Menge im Flughafengebäude verschwunden…Ähnlich erging es einem Passagier auf dem Flughafen Köln-Bonn, ebenfalls beim Einchecken. Er hatte seinen Gepäckwagen unmittelbar hinter sich stehen, während er am Schalter seine Bordkarte ausgehändigt bekam. As er sich umdrehte, um seine Notebook-Tasche aus dem Wagen zu heben war diese nicht mehr da. Unmittelbar hinter ihm hatte jemand die Tasche entwendet, unbemerkt von Passagier und Check-In-Mitarbeiter sowie den wartenden Passagieren dahinter.Diebe trainieren ihre AktionenLaut Andreas Czogalla, Pressesprecher der Polizei Düsseldorf, liegt die Zahl aller am Flughafen Düsseldorf gemeldeten Diebstähle statistisch bei 2,4 am Tag (Angaben der Polizei Düsseldorf für das Jahr 2007). Der eben genannten Passagierin wurde allerdings bei Anzeigenstellung eine Zahl von bis zu 20 Vorfällen am Tag genannt. Christian Witt, Leiter der Unternehmenskommunikation auf dem Flughafen Düsseldorf, kann diese Zahl allerdings ebenso wie Andreas Czogalla nicht bestätigen. “Dass sich am Flughafen 20 Diebstähle am Tag ereignen ist nicht richtig.” Auch am Flughafen Köln-Bonn gibt es, nach Mitteilung von Alexander Weise, stellv. Pressesprecher, keine Diebstahlproblematik beim Einchecken. Dass die geschilderten Diebstähle jedoch Einzelfälle sind, ist eher unwahrscheinlich. Unbestritten ist, dass sich täglich Delikte ereignen.Professionelle Diebe sehen aus PassagiereFür Kriminalhauptkommissar Georg Schimmelpfennig von der Polizei Düsseldorf sind die geschilderten Fälle nichts Neues: “Professionelle Diebe sehen immer so aus wie Passagiere, die sie bestehlen wollen. Sie nutzen das Gedränge und die Unübersichtlichkeit, z.B. in Abflughallen und an Gepäckbändern. Es reichen unter Umständen bereits zwei Meter, um den Sichtkontakt zu seinem Gepäck zu verlieren. Sie wissen, dass viele Reisende mit großen Mengen Bargeld reisen. Deshalb sind unbare Zahlungsmittel besser. Am Gepäckband und am Check-In nutzen die Diebe die nach vorn gerichtete Aufmerksamkeit der Passagiere oder bewusst herbeigeführte Ablenkung, um in einem Sekunden-Augenblick zuzugreifen. Gerade kleine Gepäckstücke wie Handtaschen, Laptop-Taschen oder Herren-Handgelenktaschen sind Ziel, weil leicht und schnell unter einem Mantel zu verbergen. Geschäftsreisende sind wegen der Reiseroutine einerseits und oft großen Termindruck andererseits Zielpersonen der Diebe. Urlauber sind Ziel, weil sie oft aufgeregt und in besonders gelockerter Stimmung sind.”Jedem-jederzeit!Wem etwas, wie das eingangs Geschilderte passiert, der zweifelt natürlich an seiner eigenen Wahrnehmung. Allerdings muss klar werden – so etwas kann jedem, jederzeit passieren. Die Diebe werden immer dreister.Achten Sie immer auf Ihr Gepäck! Polizei geht StreifeChristian Witt gibt eine einfache Empfehlung: “Wir machen die Passagiere darauf aufmerksam, auf ihr Gepäck zu achten. Die Landespolizei sorgt für Sicherheit am Flughafen. Diese wird ergänzt durch flughafeneigenes Sicherheitspersonal.” Die Polizei setzt auf Präsenz und Prävention. Andreas Czogalla: “Vor allem durch den zuständigen Bezirksdienstbeamten werden regelmäßige Präventionsstreifengänge im Terminalgebäude durchgeführt. Zielsetzung ist, neben der Verhinderung von Straftaten, die Kontaktaufnahme zu Fluggästen und der Hinweis auf Verhaltensregeln. So weist der Bezirksdienstbeamte auf ungesicherte Gepäckgegenstände hin, händigt Informationsbroschüren aus und versucht Fluggäste zu sensibilisieren.” Auch das Gespräch mit der Flughafengesellschaft wird gesucht: “Vor allem durch den zuständigen Bezirksdienstbeamten wird ein enger Kontakt zu den verantwortlichen Stellen des Düsseldorfer Flughafens gehalten, um Lösungsansätze zu erarbeiten. Zu relevanten Zeiten werden durch den Sprecher des Flughafens genau formulierte Hinweise auf Verhaltensregeln gegeben, welche sich auf die Verhinderung von Eigentumsdelikten beziehen. Auch seitens der Flughafengesellschaft Düsseldorf werden zu relevanten Zeiten bzw. an den entsprechenden Abfertigungsschaltern Kräfte der Hallensicherheit, mit präventiver Ausrichtung, eingesetzt.”Passagiere fordern mehr SicherheitDen betroffenen Lesern geht das nicht weit genug. “Warum kann man die Check-In-Bereiche nicht so absperren, dass nur Fluggäste hineinkommen, das wäre doch schon eine Hilfe.” – “Die Flughafengebühren werden doch immer teurer, da kann man doch mehr erwarten als Lautsprecherdurchsagen. Wenn die Präsenz von Sicherheitskräften größer wäre, würden die Diebe auch stärker abgeschreckt.”Versicherungen decken Risiko nicht abVersicherungsexperten wie zum Beispiel Uwe Erensmann (Allianz Generaldirektion Schwerte) vermutet Organisation hinter den Vorfällen. “Da wird schon ganz genau hingeschaut, welche Handtaschen die Damen tragen und ob die Passagiere den Anschein erwecken, vermögend zu sein. Das sind dann die Opfer.” Den Schaden bei den geschilderten Vorfällen kann man leider nicht in vollem Umfang absichern. Bargeld überhaupt nicht und Wertsachen wie Schmuck oder das Objekt (Handtasche) selbst auch nur in geringem Maße. Allerdings verweist Erensmann, auch Versicherer der Rheingolf Messe 2008, auf spezielle der Allianz und empfiehlt sich mit einem Mitarbeiter des Unternehmens in Verbindung zu setzen, um eine individuelle Lösung auszuarbeiten (www.erensmann.de). Unsere Rheingolf-Leserin wurde übrigens von noch “netten” Dieben bestohlen. Eine Plastiktüte mit Scheckkarten und anderen Ausweisunterlagen sowie Modeschmuck mit geringem Wert, wurde später in einem Flughafen-Bistro gefunden und konnte ihr zurückgegeben werden. Natürlich waren zu diesem Zeitpunkt alle Kreditkarten bereits gesperrt. Es blieb der Verlust von Handtasche und Portemonnaie einer frz. Luxusmarke, Schreibgeräte, Sonnenbrille und die Kosten für den Austausch der Haustürschlösser (der Haustürschlüssel befand sich ebenfalls in der Handtasche). Gesamtschaden: über 3000 Euro. Und die ersten Tage des Urlaubs waren auch verdorben…Ansonsten beleibt nur SelbstschutzDa die Diebe immer dreister werden, kann nur zu höchster Wachsamkeit aufgefordert werden, sobald man ein öffentliches Gebäude, wie zum Beispiel einen Flughafen oder einen Bahnhof, betritt.

Quelle: Rheingolf Magazin, Ausgabe 04/08

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